Fallstudie: Leadership Transformation "Durch Widrigkeiten zur Führungsstärke" bei der Münze Österreich AG

Executive summary
Als die Münze Österreich AG – einer der besten Münzprägestätten der Welt und bereits 2012/13 engagierte Teilnehmerin des Mentoring-Programms „CEOs on Wheels“ für Menschen mit Behinderung – die Resilienz und Flexibilität ihres Führungsteams in komplexen und unsicheren Umgebungen stärken wollte, ging sie eine Partnerschaft mit Michael Sicher und BUSYPEOPLECOACHING ein, um ein einzigartiges, immersives Leadership Training zu ermöglichen.
Am 16. Oktober 2025 nahmen neun Führungskräfte an dem Training „Durch Widrigkeiten zur Führungsstärke“ teil – und die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Das Training erzielte nicht nur beeindruckende Zufriedenheitswerte, sondern entwickelte grundlegend die Resilienz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, die Führungskräfte für ihre alltäglichen Herausforderungen benötigen.
Wichtigste Ergebnisse:
- 100 % bewerteten die Erfahrung mit „Exzellent“
- 100 % würden die Schulung ihren Kollegen uneingeschränkt empfehlen
- 80 % empfanden die Inhalte als äußerst relevant für ihre Führungsrolle
- 100 % verbesserten ihre Resilienz und Flexibilität
- Die Perspektive wandelte sich von „Respekt“ zu einem echten Verständnis von Behinderung als Quelle der Kompetenz
- Die Teilnehmenden erkannten, dass Menschen mit Behinderungen Problemlösungskompetenzen besitzen, die sie dringend weiterentwickeln müssen.
- Alle Teilnehmer setzten sich intensiv mit den Erfolgsfaktoren für resiliente Führung auseinander.
Der Auftraggeber: Münze Österreich AG
Organisation: Staatliche Münzprägestätte Österreichs
ESG-Führung: Bereits 2012/13 aktive Teilnahme an „CEOs on Wheels“, einem Karriere-Mentoring-Programm für Menschen mit Behinderung – gegründet von Trainer Michael Sicher
Führungsherausforderung: Umsetzung des unternehmerischen Engagements für Inklusion in authentisches Führungsverhalten und Stärkung der Resilienz
Trainingstermin: 16. Oktober 2025
Teilnehmer: Neun Führungskräfte aus verschiedensten Bereichen, wie HR, Marketing, Münzdesign, Vertrieb und operative Tätigkeiten
Die Reise: Von Respekt zu Verständnis
Der Anfang: Neugierig, aber vorsichtig
Als Michael Sicher das immersive Training vorschlug, waren die Entscheidungsträger interessiert, aber auch etwas „vorsichtig“ bezüglich den geplanten Simulationen zur Sehbehinderung. Ihnen war zwar bewusst, dass sie ihre Komfortzone verlassen würden, aber sie wussten nicht, wie sich das anfühlen würde.
Diese Unsicherheit war berechtigt. Was dann geschah, sollte all ihre Annahmen über Behinderung, Führung und menschliche Fähigkeiten verändern.
Die Herausforderung: Resilienz und Flexibilität von jenen lernen, die sie täglich leben
Die Münze Österreich hatte bereits durch Ihre Teilnahme an „CEOs on Wheels“, einem Karriere-Mentoring-Programm, das Führungskräfte mit Menschen im Rollstuhl zusammenbrachte, Ihr Engagement für Inklusion von Menschen mit Behinderung unter Beweis gestellt.
Das Führungsteam wusste, dass Menschen mit Behinderungen komplexe Herausforderungen bewältigen. Es wusste jedoch nicht genau, wie sie Resilienz und Flexibilität, die diese Herausforderungen erfordern, entwickeln. Die Führungskräfte wollten wissen, wie man innovativ ist, wenn Standardlösungen nicht funktionieren, wie man in unerwarteten Situationen die Ruhe bewahrt und wie man kreative Alternativen findet, wenn der offensichtliche Weg nicht zugänglich ist.
Menschen mit Behinderungen entwickeln diese Fähigkeiten, weil sie für ihren Alltag notwendig sind. Sie überwinden täglich physische und systembedingte Barrieren. Sie haben gelernt, sich schnell anzupassen, unter Einschränkungen kreativ zu denken und mental flexibel zu bleiben, wenn sich die Umstände unerwartet ändern. Das sind keine Soft Skills – es sind zentrale Führungskompetenzen in einer zunehmend volatilen, unsicheren und komplexen Welt.
Die Führungskräfte der Münze Österreich mussten direkt von denjenigen lernen, die diese Fähigkeiten durch echte Widrigkeiten erworben hatten. Nicht, um sich durch Inklusion besser zu fühlen, sondern um die Resilienz und Flexibilität zu entwickeln, die ihre eigenen Rollen erforderten.
Die Lösung: Lernen aus gelebter Erfahrung
Das eintägigen Intensivprogramm versetzte Führungskräfte direkt in Situationen, die sie noch nie erlebt hatten: Die Bewältigung alltäglicher Aufgaben im Rollstuhl und die Erfahrung von Sehbehinderungen mit Augenbinde und Blindenstock.
Die einzigartige Stärke des Programms liegt in der Authentizität seiner Trainer.
Mag. Michael Sicher, MSc, und Harald Fiedler sind keine externen Berater, die Theorie vermitteln. Michael Sicher ist Rollstuhlfahrer, Harald Fiedler blind. Sie theoretisieren nicht über Resilienz – sie haben sie sich durch jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit realen Hindernissen angeeignet. Ihre Expertise ist nicht akademisch, sondern hat sich über Jahre entwickelt.
Die Transformation: Vom konventionellen Denken zur Flexibilität
Das Erkennen verborgener Problemlösungsstrategien
Nachdem die TeilnehmerInnen ihre Aufgaben im Rollstuhl in der Wiener Innenstadt gelöst hatten, bemerkte Michael Sicher wieder die tiefe Veränderung, die er bei jedem seiner Trainings über Jahre hinweg immer wieder beobachtete: „Sie hatten ihre Perspektive grundlegend geändert.“
Die Führungskräfte begannen zu bemerken, wie Menschen mit Behinderung mit Barrieren umgehen. Sie beobachteten Flexibilität. Sie erkannten kreative Problemlösungen. Sie sahen, wie Einschränkungen innovatives Denken fördern.
Das war kein Mitleid oder Verständnis. Es war Erkenntnis: Menschen mit Behinderung haben echte Expertise darin entwickelt, Einschränkungen zu überwinden, Alternativen zu finden und unter Druck psychisch flexibel zu bleiben – genau die Fähigkeiten, die Führungskräfte benötigen.
Wenn Führungskräfte gemeinsam mit Trainern, die sich täglich Herausforderungen lösen, auf echte Einschränkungen stoßen, geschieht etwas. Hierarchien lösen sich auf. Fragen tauchen auf:
- Wie bewahren sie die Ruhe, wenn Standardansätze nicht funktionieren?
- Was ermöglicht es ihnen, unter diesen Bedingungen kreativ zu denken?
- Wie bleiben sie mental flexibel, wenn die Umstände unvorhersehbar sind?
- Welche Problemlösungstechniken wenden sie an, die wir noch nicht kennen?
Das sind keine theoretischen Fragen. Führungskräfte erkennen hier Kompetenzen, die sie weiterentwickeln müssen.
Geschichten, die Stärke offenbarten
Die eindrucksvollsten Momente entstanden, als Trainer ihre persönlichen Erfahrungen teilten.
Harald Fiedlers Geschichte über seinen fortschreitenden Sehverlust und seine Entscheidung, dass „das Leben lebenswert und schön ist“, war keine bloße Motivationsfloskel. Sie war ein Beweis für psychische Widerstandsfähigkeit unter anhaltenden Herausforderungen. Als die Teilnehmenden diese Geschichte hörten – nicht als Motivation, sondern als Beschreibung, wie jemand es geschafft hatte, innere Stabilität zu bewahren und gleichzeitig tiefgreifende Veränderungen in seinem Umfeld zu bewältigen –, erkannten sie etwas Entscheidendes: Resilienz kann erlernt werden. Anpassungsfähigkeit kann entwickelt werden. Flexibilität unter Druck kann trainiert werden.
Michael Sichers Weg von der Ausgrenzung hin zur Schaffung von Chancen offenbarte eine weitere Stärke: "ie Menschen mit Behinderungen strategisch an Problemlösungen herangehen, wenn herkömmliche Wege nicht zur Verfügung stehen. Seine Gründung von „CEOs on Wheels“ war keine oberflächliche Maßnahme zur Inklusion. Er identifizierte Barrieren und entwickelte innovative Lösungen – genau das, was innovative Führungskräfte in der Wirtschaft tun.
Was die Teilnehmenden gelernt haben: Resilienz und Flexibilität
Die zentrale Erkenntnis
Auf die Frage, was Führungskräfte über Menschen mit Behinderungen wissen sollten, antwortet Michael direkt: „Menschen mit Behinderungen sind wie alle anderen. Manche sind nett, manche sind Idioten.“
Diese radikale Ehrlichkeit vermittelt etwas Entscheidendes: Eine Behinderung bestimmt weder Fähigkeiten noch Charakter. Das Leben mit einer Behinderung fördert jedoch spezifische Fähigkeiten.
Die Teilnehmenden entwickelten ihre Sichtweise von „Menschen mit Behinderungen haben Herausforderungen“ hin zu „Menschen mit Behinderungen haben Lösungen entwickelt, von denen wir lernen können“.
Die erfahrenen spezifischen Fähigkeiten
Der Durchbruch gelang, als die Teilnehmenden erkannten: „Leben mit Behinderung schafft Kompetenzen.“
Nicht symbolische, sondern praktische Kompetenzen:
- Kreatives Problemlösen unter Einschränkungen: Wenn Standardlösungen nicht verfügbar sind, entwickeln Menschen mit Behinderung innovative Ansätze. Sie haben gelernt, mit Einschränkungen zu arbeiten, anstatt sie zu umgehen.
- Schnelle Anpassungsfähigkeit: Umstände ändern sich unerwartet. Menschen mit Behinderung passen sich in Echtzeit an. Dies ist keine theoretische Flexibilität – es ist gelebte, verkörperte Fähigkeit.
- Psychische Stabilität bewahren: Wenn äußere Umstände nicht mitspielen, lässt sich die mentale Verfassung steuern. Menschen mit Behinderung haben gelernt, trotz äußerer Turbulenzen innere Stabilität zu bewahren.
- Klare Kommunikation: Wer sich anders in der Welt bewegt, muss seine Bedürfnisse klar formulieren. Diese Kommunikationsfähigkeit ist in jeder Führungssituation von Vorteil.
- Gemeinsame Problemlösung: Man kann nicht alles allein schaffen. Menschen mit Behinderung haben gelernt, kollektive Intelligenz zu nutzen. Moderne Führungskräfte brauchen genau diese Fähigkeit.
Dies sind keine Begleiterscheinungen einer Behinderung. Es sind anerkannte berufliche Kompetenzen, die Organisationen in komplexen Umgebungen dringend benötigen.
Warum Michael Sicher diese Trainings wichtig sind
Der Hintergrund von Michael Sicher verdeutlicht, warum dieses Training so wirkungsvoll ist.
Während seiner Schulzeit bewarb sich Michael Sicher um ein Praktikum bei einer Bank. Er hatte die besten Qualifikationen und erzielte die höchste Punktzahl im Eignungstest. Die Antwort der Bank: „Sie waren der Beste im Assessment, aber können Ihnen aber aufgrund Ihres Rollstuhls keine passende Stelle anbieten.“
Diese Ablehnung – basierend auf Annahmen statt auf einer tatsächlichen Stellenanalyse – brachte Michael Sicher auf einen anderen Weg. Anstatt sich mit dem Gedanken abzufinden, dass Behinderung Ausgrenzung bedeutet, ließ er sich nicht abhalten, trotzdem Karriere zu machen.
Zusätzlich gründete er „CEOs on Wheels“ (2010/11), um echte Karrierechancen für andere Menschen mit Behinderung zu schaffen.
Seine Mission: „Ich möchte, dass Führungskräfte verstehen, dass Menschen mit Behinderung ebenfalls hervorragende MitarbeiterInnen und Führungskräfte sein können und über besondere Erfahrungen verfügen, auf die sie zurückgreifen können.“
Genauer gesagt: Er möchte, dass Führungskräfte erkennen, dass es bei diesen „besonderen Erfahrungen“ nicht um das „Überleben mit der Behinderung“ geht. Es geht vielmehr um Fähigkeiten, die durch die Bewältigung komplexer, unsicherer und herausfordernder Situationen entwickelt wurden.
Success MindsetMaps™
Das Training ist mehr als nur eine praktische Übung. Es inkludiert Success MindsetMaps™, das spezifische mentale Merkmale identifiziert, die für Resilienz erforderlich sind.
Michael Sicher brachte das Kernprinzip auf den Punkt: „Führung bedeutet, zu wissen, wohin man gehen will, voraus geht und das Beste dafür zu tun, dass die eigene Vision unterstützt wird.“
Es geht nicht darum, Widrigkeiten zu überwinden, um zur Normalität zurückzukehren. Es geht darum zu erkennen, dass Hindernisse – mit der richtigen Einstellung angegangen – zu Quellen für bessere Lösungen und mehr Kompetenz werden.
Einige Teilnehmende nutzten die vollständige Success MindsetMaps Health Scan-Analyse, die ihnen Klarheit darüber verschaffte, welche Resilienzfaktoren sie bereits besaßen und welche sie weiterentwickeln mussten.
Teilnehmerfeedback: Lernergebnisse
Die Zahlen sprechen für sich
- Gesamtbewertung: 100 % Ausgezeichnet
- Weiterempfehlung an Kollegen: 100 % – Sehr wahrscheinlich
- Relevanz der Inhalte für die Führungsrolle: 80 % – Äußerst relevant
- Trainereffektivität: 100 % – Ausgezeichnet
- Fachwissen und Expertise des Trainers: 80 % – Vollständig demonstriert
- Trainingstempo: 100 % – Perfekt
- Entwicklung von Resilienz und Flexibilität: 100 % – Signifikant
- Nutzen der praktischen Problemlösung: 80 % – Äußerst wertvoll
Was die Teilnehmenden tatsächlich gelernt haben
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- „Alles war so intensiv“ (Erkennen des Ausmaßes der Anpassungsanforderungen)
- „Kommunikation ohne Selbstverurteilung, so wertfrei wie möglich“ (Erlernen einer nicht-defensiven Kommunikation)
- „Wie sich jemand mit Behinderung fühlt – wie flexibel man sein muss“ (Erkennen der Anpassungsanforderungen)
- „Die Fähigkeit von Menschen, einander zu helfen“ (Erkennen der Stärke kollaborativer Problemlösung)
- „Anerkennen menschlicher Fähigkeiten“ (Stärken und Resilienz anderer erkennen)
Die Anwendung des Gelernten:
- „Ruhe bewahren“ (Gelassenheit unter Druck bewahren)
- „Selbstvertrauen und Vertrauen sind gleichermaßen wichtig“ (Selbstvertrauen und offene Zusammenarbeit in Einklang bringen)
- „Durch eine erweiterte Perspektive“ (Anwendung eines umfassenderen Problemlösungsansatzes)
- „Verbessern, wie wir die Perspektiven unserer Mitarbeitenden nutzen“ (Anwendung kollektiver Intelligenz)
- „Flexibel und offen sein“ (Entwicklung einer adaptiven Führungsmentalität)
Der Moment der kreativen Problemlösung
Die Trainingslogistik offenbarte eine weitere wichtige Lektion für Führungskräfte.
Ursprünglich war geplant, während der Übungen blind Kerzen anzuzünden. Doch dann kam die Realität: Rauchmelder würden auslösen.
Michael Sicher und Harald Fiedler improvisierten. Sie entwickelten spontan eine neue Übung, die dieselbe psychologische Wirkung erzielte – ganz ohne Feueralarm.
„Diese Übung hat hervorragend funktioniert“, bemerkte Michael Sicher.
Das ist nicht nur Trainergeschick. Genau diese Fähigkeit zur adaptiven Problemlösung vermittelt das Training: Wenn Standardansätze auf Hindernisse stoßen, besteht die Lösung nicht darin, das Ziel aufzugeben, sondern darin, kreativ zu innovieren. Hindernisse werden zu Chancen für bessere Lösungen.
Auswirkungen auf die Organisation
Personalleiter Christoph Dalsasso bestätigte: „Die Erwartungen aller Teilnehmenden wurden mehr als übertroffen.“
Nicht erfüllt. Übertroffen.
Das Unternehmen plant bereits die nächsten Schritte. Es wird über einen zweiten Workshop nachgedacht.
Ein erfolgreiches Training führt selten zu einem bloßen „Das war nett.“ Es führt vielmehr zu der Erkenntnis, dass diese Kompetenzentwicklung auf das gesamte Führungsteam ausgeweitet werden sollte.
Warum dieses Lernmodell funktioniert
Authentizität schafft Glaubwürdigkeit
Wenn Trainer von ihren Erfahrungen mit der Bewältigung realer Herausforderungen berichten, ist das keine bloße Motivation, sondern gelebte Expertise. Die Teilnehmenden spüren den Unterschied zwischen jemandem, der Theorie vermittelt, und jemandem, der zeigt, wie er schwierige Probleme tatsächlich gelöst hat.
Verkörperte Erfahrung transformiert Kompetenz
Das intellektuelle Verständnis, dass sich Menschen mit Behinderungen angepasst haben, ist schon am nächsten Dienstag vergessen. Die körperliche Erfahrung, sich mit Seh- oder Mobilitätseinschränkungen zurechtzufinden und dabei Anpassungen zu erkennen ist neurologisch verankert. Sie taucht immer wieder auf, wenn eine Führungskraft mit Komplexität konfrontiert wird.
Verletzlichkeit ermöglicht Lernen
Wenn Führungskräfte auf echte Einschränkungen stoßen, sind sie offen für Neues. Ihre Abwehrhaltung schwindet. Die Frage verschiebt sich von „Wie kann ich das vermeiden?“ zu „Wie gehen sie damit um?“ und entscheidend zu „Was kann ich lernen?“
Humor macht Wissen zugänglich
Den ganzen Tag über war die Veranstaltung von Humor und Lachen begleitet. Michael Sicher und Harald Fiedler gehen von einer einfachen Wahrheit aus: „Wir möchten, dass die Teilnehmer Spaß haben. Humor liegt uns im Blut und erleichtert den Umgang mit komplexen Themen.“
Praxisbezug schafft Motivation
Dieses Training spricht das berechtigte Eigeninteresse von Führungskräften an. Sie brauchen die erlernten Fähigkeiten: Flexibilität unter Druck, kreative Problemlösung und Gelassenheit in unsicheren Situationen. Das ist keine abstrakte Persönlichkeitsentwicklung – das ist Überlebenskompetenz in einem volatilen Geschäftsumfeld.
Die Kernaussage
Wenn Führungskräfte auf Hindernisse stoßen, sehen sie diese typischerweise als Probleme, die es zu beseitigen gilt. Michael Sichers Denkweise als Führungskräfte Coach ist anders: Hindernisse sind Informationen. Sie liefern Daten darüber, was herkömmliche Ansätze übersehen. Sie sind Chancen für Innovationen hin zu besseren Lösungen.
Menschen mit Behinderungen haben dies aus eigener Erfahrung gelernt. Organisationen brauchen diese Denkweise bei jeder Führungskraft.
Bereit für Ihr Unternehmen?
Wenn Ihr Führungsteam echte Resilienz, adaptives Denken und kreative Problemlösungskompetenz entwickeln muss – nicht Motivationstheorie, sondern praktische Expertise, die durch intensive Herausforderungen erlernt wird –, dann bietet „Durch Widrigkeiten zur Führung“ messbare Entwicklung.
Dieses Training stellt Führungskräften Fragen, die sie bisher noch nicht bedacht haben:
- Wann greifen wir auf konventionelle Problemlösungsstrategien zurück, wenn Innovation gefragt ist?
- Wie bewahren wir psychische Stabilität und klares Denken in unsicheren Zeiten?
- Welche Kompetenzen in unserem Netzwerk nutzen wir noch nicht?
- Wie würde sich unsere Entscheidungsfindung verbessern, wenn wir Hindernisse als Ressourcen statt als Probleme begreifen würden?
Unternehmen erkennen zunehmend, dass Resilienz und Anpassungsfähigkeit keine Motivationsthemen sind – sie sind zentrale Führungskompetenzen. Und diejenigen, die diese Kompetenzen unter echtem Druck gemeistert haben, sind die Mentoren, die diese Fähigkeiten auch bei anderen entwickeln können.